Bis Anfang der neunziger Jahre wurde die Feuerwehr Buchhorst ausschließlich über Sirene alarmiert. Die Sirene ist direkt am Feuerwehrgerätehaus aufgestellt. Die Alarmierung der Feuerwehr bekamen die Bürger also unfreiwillig zu hören. Allerdings wussten auch alle Einwohner das jeden Moment die freiwilligen Helfer zum Gerätehaus eilen würden. Die Sirene hatte natürlich den Nachteil das Kameraden die sich außerhalb der Gemeinde befanden, und einsatzbereit gewesen wären, sie nicht hören konnten.
Nach und nach wurden dann alle aktiven Kameraden mit einem Funkmeldeempfänger ausgestattet. Man entschied sich nach dem Motorola BMD für den Quattro 96. Im Alarmfall wird dieser von der Leitstelle ausgelöst. Es ertönt ein lauter Alarmierungston, gefolgt von einer Alarmdurchsage der Leitstelle.
Nachdem alle Kameraden mit Meldeempfängern ausgestattet waren entschied man sich dafür die Sirenenalarmierung nur noch Tagsüber bis 1800 durchzuführen und bis zum nächsten morgen um 0600 ausschließlich über FME zu alarmieren. Dieses System setzte sich nicht durch und so wurde nach ca. 2 Jahren wieder umgestellt. So wird also im Gegensatz zu größeren Städten wie Lauenburg oder Geesthacht auch noch mit der Sirene alarmiert.
Vor einigen Jahren entschloss man sich ein Faxgerät in der Feuerwache zu instalieren, auf welches die Leitstelle bei einer Alarmierung eine Alarmdepesche sendet. So wissen alle Führungs- und Einsatzkräfte den Einsatzort, die Einsatzart und brauchen nicht unnötig den Funkverkehr belasten.